Erdbeobachtung und Fernerkundung in der Anwendungspraxis von Archäologie und Kulturgüterschutz
Uhrzeit und Raum
Do., 30.04.2026, 09:00-10:30 Uhr // Raum wird noch bekanntgegeben.
Organisation und Moderation
Dr. Benjamin Ducke, Deutsches Archäologisches Institut (DAI)
Hintergrund
Die zahlreichen Spuren von Kulturen und Zivilisationen der Vergangenheit prägen unsere Städte und Landschaften. Doch das kulturelle Erbe der Menschheit ist fragil und sein Erhalt seit jeher aufwendig. Der fortschreitende Klimawandel stellt Archäologie und Kulturgüterschutz, mit ihren traditionell eher kleinräumig organisierten und stark begrenzten Ressourcen, vor globale Herausforderungen. Fernerkundung und Erdbeobachtung werden daher zu Schlüsseltechnologien für das effektive Risikomanagement und den vernetzten Ressourceneinsatz zur Bewahrung des Weltkulturerbes. Die Session soll beispielhaft zeigen, wie Copernicus mit seinen Technologien zu diesem Ziel beitragen und Synergien zwischen Werkzeugen und Methoden verschiedenster Disziplinen bewirken kann.
Impulsvorträge
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Einführung, Dr. Benjamin Ducke, DAI
- Kulturgüterschutz innovativ – Unterstützung aus dem Weltraum, Dr. Katrin Drda-Kühn, media k GmbH
- BioDiVER für den Kulturgüterschutz: Fernerkundungsbasiertes Trend- und Risikomonitoring für Kultur- und Welterbestätten, Guido Riembauer, mundialis GmbH & Co. KG
- From Space 2 Place – Förderung der Erdbeobachtung durch Weiterbildungsangebote für UNESCO-Stätten, Prof. Dr. Alexander Siegmund, Pädagogische Hochschule & Universität Heidelberg
- Copernicus-Landmonitor Ukraine: halbjährliche 10-m-Karten für Enhanced Transparency Framework (ETF)/National Inventory Report (NIR), Dr. Michael Schultz, Universität Tübingen